Die Delegiertenversammlung des Deutschen Caritasverbandes hat Ende 2020 beschlossen, dass die Caritas sich auf den Weg macht, um bis 2030 klimaneutral zu werden.
Ein ambitioniertes Ziel.

Wie gelingt den Caritasverbänden, Diensten und Einrichtungen der Weg dorthin?
Um dies auf den Weg zu bringen, laden wir Verantwortliche aus der Caritas zu einer Veranstaltungsreihe ein.
Der Kick-off am 22. September 2021 bildet den Startpunkt, eine Reihe weiterer Veranstaltungen zu einzelnen Themen sind die nächsten Schritte.

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Mittwoch, 22.09.2021 von 14-18 Uhr
Kick-off Klimaneutrale Caritas – Wie gestalten wir den Prozess?
Prälat Dr. Peter Neher, Präsident Deutscher Caritasverband; Prof. Dr. Mojib Latif , GEOMAR Helmholtz-Zentrum und Universität Kiel; Günter Koschwitz und Michael Vötsch, Vorstand KATE; weitere
Wie kann der Prozess zur Klimaneutralität in Verbänden und Einrichtungen konkret gestaltet werden? Nach der Begrüßung durch Präsident Peter Neher und einem kurzen wissenschaftlichen Input durch den Bestsellerautor Mojib Latif wird uns die Beratungsorganisation KATE aus Stuttgart eine für die Caritas erstellte Systematik vorstellen. Zudem werden Organisationen, die bereits erfolgreich auf dem Weg zur Klimaneutralität sind, von ihrer Herangehensweise berichten. Die Stadt Münster als ein Beispiel für Kommunen, die nach dem European Energy Award Gold-Standard arbeiten, die Erzdiözese Freiburg und der Fußballverein 1. FSV Mainz 05, die alle Klimaneutralität bis 2030 anstreben bzw. bereits erreicht haben. Eine Übersicht, welche Beratung sich in einem solchen Prozess empfiehlt, schließt die Veranstaltung ab. Zusätzlich wird es Gelegenheit zum Austausch geben.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem CSR-Kompetenzzentrum statt.

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Mittwoch, 06.10.2021 von 16-18 Uhr
Energetisch sanieren: Woher kommen die Finanzmittel?
Vorstellung des Förderprogramms „Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG)“ und Erfahrungsberichte zum nachhaltigen Bauen
Vanessa Schmidt, Bundeswirtschaftsministerium (angefr.), Christoph Roer/ Rüdiger Wersebeckmann, Diözesancaritasverband Münster (Stabstelle Baubetreuung soziale Träger)
Viele Gebäude der Sozialwirtschaft atmen den energetischen Charme der Nachkriegszeit. Eine Sanierung steht an, denn der größte Schatz der Treibhausgasreduktionspotenziale liegt im Gebäudebereich vergraben. Doch welche Förderprogramme passen angesichts der unterschiedlichen Refinanzierungsbedingungen in der Sozialwirtschaft? Was sind die richtigen Schritte? Welchen Zeit- und Ressourcenhorizont gilt es zu beachten? Von welchen Erfahrungen wissen Verbände zu berichten? Ihre Fragen, Ihre Erfahrungen, Ihr Wissen ist gefragt.

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Mittwoch, 27.10.2021 von 16-18 Uhr
Datenerhebung, Bilanzierung und Monitoring: Wie ermittle ich die relevanten Treibhausgasemissionen?
Dr. Oliver Foltin, Forschungsstätte der Evangelischen Studiengemeinschaft e.V. (FEST)
Klimaneutralität bis 2030: Das ist das erklärte Ziel des Deutschen Caritasverbandes. Es stellen sich die Fragen, welche Erhebungsdaten relevant sind, wie diese erhoben werden können, welche Datenbanken sich zur Erfassung eignen, wie ein Monitoring aufgesetzt werden kann und welche Ressourcen hierfür nötig sind.

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Donnerstag, 18.11.2021 von 16-18 Uhr
Photovoltaikanlagen auf jedem Dach der Caritas – wo fehlt noch eine?
Das 1×1 der eigenen Stromversorgung
Georg Hille, ecovision – Gesellschaft für erneuerbare Energien & Umwelt; Christoph Schneider, Diözesancaritasverband Fulda
Viele Gebäude bedeuten viele Dachflächen, von denen sich einige für die Energieerzeugung eignen. Wir beleuchten die Möglichkeiten und Chancen, die Photovoltaikanlagen für die Träger und Verbände bergen ebenso wie Verfahrensschritte von der Konzepterstellung über Finanzierung bis hin zu rechtlichen Fragestellungen.

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Mittwoch, 08.12.2021 von 16-18 Uhr
Klimaneutralität in der Mobilität: Von Förderprogrammen und nachhaltigen Mobilitätskonzepten in der Sozialwirtschaft
Friedericke Langenbruch, Bundesumweltministerium; Hans-Werner Hüwel, Caritasverband Paderborn
Sozialstationen, Jugendhilfeeinrichtungen, Pflegeheime oder Quartierbüros im städtischen wie im ländlichen Raum: sie alle fußen auf fossil betriebener Mobilität, die angesichts der Klimakrise keine Zukunft mehr haben darf. Doch wie sehen Alternativen aus, die einerseits das Arbeiten und andererseits Menschen ohne eigenes Auto auch weiterhin Teilhabe ermöglichen? Vorgestellt wird einerseits das Förderprogramm des BMU „sozial&mobil“. Darüber hinaus berichten Caritasverbände über eigene, neue Mobilitätskonzepte, deren Aufbau und Umsetzung.

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Die Veranstaltungen finden per Videokonferenz statt. Die Teilnahme ist kostenlos.
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Veranstalter ist das Klima-Team im Deutschen Caritasverband, Kompetenzbereich Organisation, Strategie und Theologie.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an klimaschutz@caritas.de