Gesellschaftlicher Zusammenhalt stärkt Sicherheit

2. Teilgutachten des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) – Umwelt- und Klimapolitik stärker mit Sozialpolitik verschränken

Sozialer Zusammenhalt ist eine grundlegende Voraussetzung, um den großen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu begegnen, heißt es im 2. Teilbericht des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU). Globale Bedrohungen wie der Klimawandel ließen sich nur gemeinschaftlich bewältigen. Es sei deshalb entscheidend, den Spaltungstendenzen entgegenzuwirken, um so die Handlungsfähigkeit demokratischer Gesellschaften zu sichern, so der WBGU.

Umwelt- und Klimapolitik müssen stärker mit der Sozialpolitik verschränkt werden, um die Akzeptanz der Energiewende und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu gewährleisten, empfiehlt der WBGU in seinem jetzt erschienenen 2. Teilgutachten „Gesellschaftlicher Zusammenhalt stärkt Sicherheit“. Das erste WGBU-Teilgutachten „Umwelt prägt Sicherheit“ war bereits im Juni veröffentlicht worden.

Der WBGU empfiehlt in seinem 2. Teilgutachten, Umwelt- und insbesondere Klimapolitik stärker mit Sozialpolitik zu verschränken. Dies erfordere eine engere strukturelle Verknüpfung der Ressorts auf ministerieller Ebene. Außerdem sollten die Auswirkungen klimapolitischer Instrumente insbesondere auf untere Einkommensgruppen bei der Umsetzung berücksichtigt werden. Die Bundesregierung solle dafür sorgen, dass ein Umstieg auf klimafreundliche Alternativen, etwa beim Heizen oder bei der Mobilität, auch für einkommensschwache Haushalte machbar und attraktiv ist; Kosten, die durch die Transformationen entstehen, sollen kompensiert werden.

HIER finden Sie den Link zum 1. und 2. Teilgutachten der WBGU.

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