Jugendhilfe nachhaltig. vernetzt.

Jugendhilfe nachhaltig. vernetzt.

Nachhaltigkeit ist eine der zentralen Zukunftsaufgaben. Auch die stationäre Kinder- und Jugendhilfe steht zunehmend vor der Herausforderung, ökologisch verantwortungsvoll zu handeln, gute Lern-, Lebens- und Arbeitsbedingen sicher zu stellen sowie wirtschaftlich resilient zu agieren. Es geht darum vor dem Hintergrund der Verantwortung für Lebensgrundlagen und Generationengerechtigkeit, Umweltbewusstsein und pädagogische Qualität miteinander zu verbinden.

Wir sind auf dem Weg

Im Netzwerk „Jugendhilfe nachhaltig. vernetzt.“ haben sich gemeinsam mit dem Bundesverband Caritas Kinder- und Jugendhilfe e. V. vier engagierte Einrichtungen und Träger aus dem Caritasbereich zusammengeschlossen. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss von Akteur:innen, die bereits aktiv auf dem Weg sind.

Die beteiligten Einrichtungen bringen konkrete Erfahrungen aus ihrem Alltag in der Kinder- und Jugendhilfe ein, setzen weiterführende Nachhaltigkeitsmaßnahmen um und entwickeln ihre Organisationen Schritt für Schritt weiter. Das gemeinsame Ziel: Nachhaltigkeit stärker in der Kinder- und Jugendhilfe zu verankern, praxisnahe Wege für eine umwelt- und klimabewusste Arbeit zu entwickeln und gleichzeitig weitere Organisationen auf diesem Weg zu unterstützen.

Austausch vor Ort und praxisnah

Ein zentrales Element des Netzwerks ist der regelmäßige, persönliche Austausch. Die Beteiligten treffen sich vor Ort in den Einrichtungen, um sich ein direktes Bild der jeweiligen Praxis zu machen, Herausforderungen im Arbeitsalltag zu diskutieren und gemeinsam Lösungen zu entwickeln.

Dieser direkte Austausch ermöglicht es, sehr konkrete Fragen zu bearbeiten? Wie können Einrichtungen Energie sparen und welche Förderungen stehen für konkrete Investitionen akquiriert werden? Welche nachhaltigen Beschaffungswege sind realistisch? Wie lassen sich Mitarbeitende und junge Menschen für Klimaschutz begeistern?

Durch diese enge Zusammenarbeit entstehen praxiserprobte Best-Practice-Ansätze, die nicht abstrakt bleiben, sondern direkt im Alltag der Kinder- und Jugendhilfe anwendbar sind. Gute Beispiele werden sichtbar gemacht und dienen als Orientierung für andere Einrichtungen.

Best Practices, Materialien und Beratung

Neben dem Austausch vor Ort versteht sich das Netzwerk auch als Wissensplattform. Materialien, Konzepte, Publikationen und Erfahrungen rund um nachhaltiges Handeln in der Kinder- und Jugendhilfe werden gesammelt, aufbereitet und zur Verfügung gestellt.

Interessierte Einrichtungen erhalten so Zugang zu erprobten Ansätzen und können auf konkrete Unterstützung zurückgreifen. Ergänzend dazu bietet das Netzwerk Möglichkeiten zur fachlichen Beratung und zum kollegialen Austausch bei spezifischen Fragestellungen.

Ökologische Kinderrechte stärken

Ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Netzwerks ist die Stärkung ökologischer Kinderrechte im gesellschaftlichen und politischen Diskurs. Kinder und Jugendliche sind von den Folgen der Klimakrise in besonderem Maße betroffen. Deshalb ist es umso wichtiger, ihre Perspektiven ernst zu nehmen und nachhaltiges Handeln als festen Bestandteil guter Kinder- und Jugendhilfe zu verstehen.

Gemeinsam weiterdenken und handeln

„Jugendhilfe nachhaltig. vernetzt.“ lebt vom Engagement der beteiligten Einrichtungen und wächst neuen Impulsen. Die Mitglieder sind sich einig: Nachhaltigkeit gelingt am besten gemeinsam, praxisnah und im direkten Austausch.

Wer Interesse hat, sich zu informieren, mitzuwirken oder Teil des Netzwerks zu werden, ist herzlich eingeladen, Kontakt aufzunehmen. Fragen, Anregungen und neue Perspektiven sind ausdrücklich willkommen.

Wir freuen uns auf den Austausch und auf alle, die die Kinder- und Jugendhilfe nachhaltiger gestalten möchten.

Kontakt:

Patricia Münstermann
p.muenstermann@jugendhilfe-paderborn.de
Tel.: 05251 5452323

Weitere Informationen unter www.jugendhilfe-nachhaltig.de

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