Zusammen mit der Klima-Allianz beim Bundeskanzler

Gemeinsam mit der Klima-Allianz war Eva Welskop-Deffa bei Bundeskanzler Friedrich Merz und diskutierte mit ihm intensiv über Deutschlands klimapolitische Herausforderungen.

Beim Antrittsbesuch der Klima-Allianz beim Bundeskanzler nahm sich Friedrich Merz eine Stunde Zeit, um zentrale klimapolitische Herausforderungen zu besprechen. Einigkeit bestand darüber, dass Klima- und Energiepolitik zunehmend geo- und sicherheitspolitische Bedeutung haben – auch, weil internationale Entwicklungen und Klimawandelleugnung durch politische Akteure wie Trump und Putin den Handlungsdruck erhöhen. Gleichzeitig zeigt die eigene Wählerschaft klare Unterstützung: Eine große Mehrheit der Unionswähler hält an Klimaschutz und Energiewende fest.

Ein Schwerpunkt des Gesprächs lag auf der sozialen Dimension des Klimaschutzes. Da CO₂-Bepreisung besonders Haushalte mit niedrigen Einkommen belastet, betonte die Klima-Allianz die Bedeutung eines wirksamen sozialen Ausgleichs. Zudem rückten die Sektoren in den Fokus, in denen schnelle Fortschritte nötig sind. Bei der Mobilität wurden Investitionen in den ÖPNV und Bahnhöfe gefordert, da viele Menschen ohne Auto auf verlässliche Verbindungen angewiesen sind. Auch die Modernisierung der rund 250.000 Kleinwagen in der Wohlfahrtspflege hin zu E-Mobilität wurde als wichtiger Beitrag zu mehr Klimaneutralität hervorgehoben.

Im Gebäudebereich sprach die Diakonie die Notwendigkeit eines speziell zugeschnittenen Förderprogramms für energetische Sanierungen in Einrichtungen der Wohlfahrtspflege an. Zehn Milliarden Euro über zehn Jahre sollen Altenheime, Jugendhilfeeinrichtungen und Kitas fit für die Zukunft machen. Die Jugendvertreterin der Runde erinnerte zudem an die Verpflichtung, die intertemporalen Freiheitsrechte zu schützen – ein Appell an generationengerechten, „konservativen“ Klimaschutz.

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