Steigende Energiepreise und schlecht gedämmter Wohnraum führen bereits heute dazu, dass eine steigende Zahl von Haushalten ihre Wohnungen nicht mehr ausreichend heizen kann. Energiearmut ist auch hierzulande längst eine akute soziale und gesundheitliche Realität.
Planetary Health Dialogues lädt zum Online-Dialog über Energiearmut ein. Gemeinsam mit Lena Wallraff (Referentin für Klimasozialpolitik beim Deutschen Caritasverband e.V.) und Astrid Schaffert (Referentin bei Zukunft KlimaSozial) können Sie zentrale Fragen sozialer und gesundheitlicher Dimensionen der Klimapolitik diskutieren, die nicht zuletzt vor dem Hintergrund des EU-Emissionshandelssystems ETS 2 anstehen.
„Energiearmut als Gesundheitsrisiko – Wie gelingt klimasoziale Politik“
Termin: Dienstag, 24. Februar von 15.00 — 16.00 Uhr online via Zoom
Hier geht es zur Anmeldung: Planetary Health Dialogue: Energiearmut als Gesundheitsrisiko – Wie gelingt klimasoziale Politik? – CPHP | Centre for Planetary Health Policy
Mit dem anstehenden EU-Emissionshandelssystem ETS 2, das künftig auch Gebäude und Verkehr einbezieht und damit direkte Auswirkungen auf Heiz- und Energiekosten der Bevölkerung haben wird, stehen viele Haushalte vor weiteren Kostensteigerungen für Heizen und Energie – sofern dieser nicht durch effektive politische Maßnahmen zur Abfederung sozialer Härten begleitet wird.
Dabei stehen u.a. folgende Leitfragen im Fokus:
- Was bedeutet Energiearmut konkret? Welche gesundheitlichen Folgen hat sie?
- Welche strukturellen Faktoren verstärken Energiearmut in Deutschland und Europa?
- Wie wirken sich klimapolitische Maßnahmen (z.B. CO₂-Bepreisung, Sanierungsprogramme) auf verschiedene Einkommensgruppen aus?
- Welche Rolle spielt eine „klimasoziale“ Politik, um negative Verteilungseffekte zu vermeiden? Wie lässt sich ein „Sozialcheck” von Klimapolitik operationalisieren? Gibt es hier in der aktuellen Politik gute Ansätze?