Die Studie von Agora Energiewende zeigt: Die deutschen Klimaziele sind in Gefahr. Besonders in den Sektoren Verkehr und Gebäude muss deutlich nachgesteuert werden.
Eine neue Studie von Agora Energiewende bestätigt, dass die deutschen Klimaziele in Gefahr sind. Im Jahr 2025 sanken die Treibhausgasemissionen in Deutschland im Vergleich zu 2024 um 1,5 % auf 640 Millionen Tonnen CO2-Äq gesunken. Folglich sind die Einsparungen der Emissionen nur noch halb so hoch wie 2024. Im Verkehrs- und Gebäudesektor sind die Emissionen sogar gestiegen. In der Industrie sanken die Emissionen, jedoch in Folge von Produktionsrückgängen und nicht aufgrund eines klimafreundlichen Umbaus des Sektors. Die Analyse zeigt auf:
„Damit Deutschland sein 2030-Klimaziel erreicht, müssen alle Sektoren Klimaschutzfortschritte machen: Attraktive Strompreise, ein verlässlicher CO₂-Preispfad, schnelle Netzzugänge und gezielte Förderprogramme können die Transformation in Gebäude und Verkehr und die klimaneutrale Modernisierung der Industrie beschleunigen.“
Die Studie ist hier abrufbar: Die Energiewende in Deutschland: Stand der Dinge 2025
Bis März muss die Bundesregierung laut Klimaschutzgesetz neue Maßnahmen beschließen. Dies bietet die Chance, die Hebel beim Verkehrs- und Mobilitätssektor zu nutzen und alle Menschen – unabhängig von ihren finanziellen Möglichkeiten – am Klimaschutz teilhaben zu lassen und die Klimaziele zu erreichen.