Energiearmut bekämpfen

Forderungen zur Klimasozialpolitik des Wohnens

Wohnen ist die Grundlage für ein gutes Leben und ein Menschenrecht. Eine ausreichende Versorgung mit Haushaltsenergie sowie Warmwasser- und Heizenergie gehört zum Existenzminimum des Menschen. Ist die Versorgung mit Energie nicht ausreichend sichergestellt, droht Energiearmut.

Der Deutsche Caritasverband fordert in seinem neuen Positionspapier eine entschiedene Bekämpfung von Energiearmut in Deutschland. Rund 5,3 Millionen Menschen oder 6,3% der Bevölkerung konnten in 2024 ihren Wohnraum aus finanziellen Gründen nicht ausreichend warmhalten. Das ist für eine der reichsten Industrienationen nicht hinnehmbar. Die Ursachen von Energiearmut sind vielfältig: materielle Armut, schlechte Sanierung, fossile Heiztechnik, hohe Energiepreise. In dem Positionspapier fordert der Deutsche Caritasverband u.a., dass das Gebäudeenergiegesetz (GEG) an der Verpflichtung zu erneuerbaren Heiztechnologien festhält, die Mittel der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) sozial gestaffelt und soziale Härten mit sozialpolitischen Instrumenten abgefedert werden.

Das Positionspapier finden Sie hier.

Ähnliche Blog-Beiträge